Stellungnahme 21.10.2019

Mit tiefer Betroffenheit haben wir über jenen Vorfall erfahren müssen, der sich letzte Woche an der Universität Wien ereignet hat!

Es kann nicht sein, dass ein bekannter Student, mit einer abträglichen Einstellung, Muslime mit hasserfüllten Postings auf diversen Social Media Kanälen ins Visier nimmt und mit rechtsextremen Persönlichkeiten oder Organisationen sympathisiert,
nur mit einem banalem Hausverbot davon kommt.

Dieser Vorfall führt klar vor Augen, wie durch rechtspopulistische Handlungen seitens Politiker, Muslime und der Islam zum Feindbild gemacht werden und vehemente Einwirkungen auf das Leben der muslimisch-österreichischen Gesellschaft haben.

Das sind die Hassreden, die mittlerweile steigend in jeder gesellschaftlichen Ebene in sichtbare Taten umgesetzt werden, die keineswegs zu dulden sind, und in allen Bereichen strengstens überprüft werden müssen!

Daher fordern wir eine volle Aufklärung des Vorfalles und werden das Gespräch mit den beteiligten Institutionen und Organisationen aufsuchen um die Friedensordnung an den Wiener Hochschulen zu bewahren und jene durch rassistische Akte besonders betroffenen Gruppen unter Schutz zu nehmen.

Zusätzlich wollen wir alle Studierende dazu motivieren (bewegen) bei Vorfall solcher Ereignisse, diese unverzüglich bei folgenden Organisationen zu melden

-> die Dokustelle Österreich
-> ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit .