Branchenclub

Branchenclubs

Dieses Projekt sieht vor, Clubs aus Studierenden und Absolvent*innen der gleichen Branche zu bilden, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich abseits des Studiums/Berufes mit Gleichgesinnten auszutauschen und weiterzuentwickeln, aber auch ein Netzwerk aufzubauen, durch dieses sie voneinander profitieren können. Hierbei sollen erfahrene Absolvent*innen gleichzeitig auch eine Vorbildrolle für Studierende übernehmen und ihnen deutlich machen, wie wichtig es vor allem als Migrant*in ist, das Studium so erfolgreich wie möglich abzuschließen.

Auch wenn im Vordergrund dieses Projektes die Bildung des Individuums mit Gleichgesinnten steht, soll durch die Bewusstmachung und Aktivierung dieser Gedanken auch dem Gemeinwohl der Gesellschaft beigetragen werden. Prophet Muhammad (Friede und Segen auf ihn) sagt: „Der Beste unter den Menschen ist derjenige, der seinen Mitmenschen am nützlichsten ist.“ Unter Berücksichtigung dieses Leitsatzes legen wir mit diesem Projekt einen besonderen Schwerpunkt darauf, der Gemeinschaft etwas Nützliches zu bieten und uns dazu zu sensibilisieren.

Einteilung

Die Einteilung in die jeweiligen Branchen gelingt nicht durch die Universitäten, sondern durch ihre Studienrichtungen. So ist beispielsweise der „Wirtschaftsclub – Business and Economics- Club“ für Studenten*innen der WU, FH WKW, FH des BFI und Universität Wien. Daher sieht die Unterteilung der Clubs wie folgt aus:

  • Education Club

    Bildungswissenschaften, Lehramt

  • Justice Club

    Jus/Recht

  • Engineering Club

    Technik, Bau

  • Health Club

    Medizin, Pharmazie, Biologie

  • Business and Economics-Club

    Wirtschaft

  • Science Club

    Physik, Chemie

  • IT-Club

    Informatik

Die Überlegung ist, dass einerseits Fachleute in ihrem Umfang/in ihrer „Branche“ inhaltliche Workshops und Vorträge halten, andererseits auch muslimische Vorbilder vorzuzeigen, die ihre praktischen und inhaltlichen Tipps mit den Interessent*innen teilen. Des Weiteren spielt auch der Austausch von Erfahrungen zur gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Anpassung an die Gesellschaft, ohne dabei die muslimische Haltung/Identität zu verlieren, eine wesentliche Rolle. Denn es ist kein Widerspruch, Muslim*a und gleichzeitig vollwertige*r Bürger*in zu sein.

Vorgehensweise

  • Jeder Club soll einen Leader bestimmen, der/die den Club organisiert & vertritt
  • Im Idealfall sollten zwei Treffen pro Monat organisiert werden, mindestens jedoch eines pro Monat
  • Die Inhalte können von den Mitgliedern der Clubs festgelegt werden
  • Die Themen werden zu Beginn sehr oberflächlich gehalten, damit möglichst viele Student*innen aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen angesprochen werden und alle einen Bezug zum Thema aufbauen können
  • Bei Interesse werden Fachleute/Expert*innen von der ISV organisiert
  • Anmeldungen müssen über die Homepage erfolgen
  • Je nach Bedarf und Interesse werden neue Branchenclubs eröffnet

Deine Outcomes

  • Weiterbildung des Individuums
  • Gegenseitiger Austausch unter Gleichgesinnten
  • Bildung eines interkulturellen Netzwerks in den jeweiligen Branchen

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